Gutes Verhältnis zum Schicksal

11. Mai 1994 · Zettel 2.2a1 und 1.1a · Zettel · #bedeutungslosigkeit #beziehung

Was man nicht selbst gewählt hat, kann nicht als Verdienst oder Versagen verbucht werden.

Sabina ist der Meinung, man müsse zum Schicksal, das einem beschieden ist, ein gutes Verhältnis entwickeln. Sich gegen die Tatsache aufzulehnen, als Frau geboren zu sein, kommt ihr ebenso töricht vor, wie sich etwas darauf einzubilden.


Folgezettel - keiner

Quelle: Milan Kundera - Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins – S. 86