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Rue des Menhirs

Wer so viele Dolmen hat wie die Bretagne, muss pragmatisch mit ihnen umgehen. Und manchmal haben die Vorfahren tatslächlich ihre Klamotten dahin gestellt, wo eigentlich eine Straße geplant war.

 

Mein Roman - Lebensglück im Unrechtsstaat?

In letzter Zeit ist gelegentlich diskutiert worden, ob man in der DDR glücklich leben konnte. Natürlich hat jeder Mensch, unter welchen Umständen auch immer, die Möglichkeit, sein kleines persönliches Glück in der Familie, auf dem Gartengrundstück oder beim Briefmarkensammeln zu suchen und zu finden. Das ist so richtig wie banal. Doch darum geht es nicht allein. Die Frage lautet: Gab es ein wirkliches Lebensglück im Unrechtsstaat?

Die Antwort muss wohl lauten: Ja, dieses Glück gab es. Ein "Gespräch über Bäume" schloß eben nicht, wie Brecht meinte, das "Schweigen über so viele andere Untaten" ein. Fröhlichkeit und Lebenslust, Spaß und Ironie waren die wichtigsten Waffen im Kampf gegen die diktatorische Anmaßung, das Leben des Einzelnen bestimmen zu wollen.

Ein wenig später als Abschluß des Prologs:

Die alltägliche Diktatur und der diktatorische Alltag sind nicht voneinander zu trennen. Geborgenheit und Unfreiheit gehörten zusammen. Die Wärme der Gemeinschaft und die kollektivistische Totalkontrolle bildeten eine untrennbare Einheit.

Aus: Die heile Welt der Diktatur: Alltag und Herrschaft in der DDR 1971-1989, Stefan Wolle, Berlin 2013, S. 18

 

Mein Roman - Produktivität

2 min read

Es ist ein Jahr vergangen: nach einem halben Jahrhundert wollte ich mit meinem Roman loslegen. Und was habe ich bis heute geschafft: ein  Exposé in der ersten Fassung! Ich rechne das mal durch: mein Roman hat 29 Kapitel. Pro Kapitel brauche ich ein Quartal. Das ergibt eine Schreibdauer von über 7 Jahren. Und das ist noch die optimistische Planung!

Volker Kutscher

Derzeit lese ich die Krimireihe von Gereon Rath, der im Berlin der 30er Jahr ermittelt. Kutscher hat 6 Romane veröffentlich. Wie hat er das nur geschafft?

Am 03.11.2014 interviewt die Frankfurter Allgemeine Kutscher.

Vier Bestseller hat dieser Mann geschrieben, seit er 2004 seinen Redakteursvertrag kündigte, um Zeit für eine, wie er fand, geniale Idee zu haben. Vorher hatte er bei einem kleinen Verlag zwei Regionalkrimis veröffentlicht; die Vorstellung, bis zur Rente in seiner Heimatstadt Wipperfürth die Lokalzeitung zu verkörpern, hatte angefangen ihn zu langweilen.

Drei Jahre später erscheint Der nasse Fisch, Band 1 der Rath-Krimiserie.

Zwei Jahre musste Kutscher warten, er fürchtete schon, er müsse auf das Angebot seiner Frau zurückkommen, dass sie Vollzeit arbeite, während er sich als Hausmann versuche. „Ich bin nicht so gut im Haushalt“, sagt der Autor und grinst. Dann kam der Erfolg.

Zwei Jahre ohne Kutschers Einkommen. Und seine Frau, wenn ich das richtig verstehe, geht nur auf Teilzeit arbeiten. Vielleicht bedeutet Teilzeit in Köln das selbe wie Vollzeit in Brandenburg? Egal, es war ein sehr mutige Entscheidung. Und gottseidank hat die Familie sie getroffen. Zum ersten Mal bekommt die bedrohlichste deutsche Zeitepoche ein Gesicht - viele Gesichter! Sie ist nun für mich nicht mehr entmenschlicht, auch wenn Kutscher betont, dass manches nur “ausgedacht” ist.

Hamsterrad

Noch drehe ich mich im Hamsterrad. Und ich kann noch nicht einmal behaupten, dass es partout keinen Spaß macht. Da hilft mir wohl nur noch eine Routine im Tagesablauf, aber wann?

 

 

Mein Roman - Figurenensemble

1 min read

Immer vor Augen

Die Figuren sind im Groben gezeichnet. Einiges fehlt noch. Aber es stimmt schon, was die tausend Ratgeberbücher sagen: Wenn der Autor seine Figuren nicht kennt, wie soll es dann der Leser bewerkstelligen, sie kennenzulernen?

Ich muss mir beim Schreiben der Szenen die Figuren offen danebenlegen.

 

Blaues Fenster

am Zebrastreifen. Trotz trüben Wetters ein schöner Tag in Concarneau.

 

Shopping Paradise for Men

Wenn in der Bretagne mal das Wetter schwächelt, geht der Mann auch mal shoppen. In Vannes zum Beispiel. In diesem Laden war es für den Herrn sehr angenehm. Nachteil: dort gab es nur Altherrenklamotten. Oder bin ich schon die Zielgruppe?

 

Geburtagsschmauss

Kleine Feier in der Kollwitzstr. - das ist natürlich nur die Vorspeise zur Vorspeise.

 

oXygen XML Editor Blog: DITA Linking Strategies http://blog.oxygenxml.com/2017/06/dita-linking-strategies.html

 

Hi Chris, I unfortunately must correct my opinion about my solution of "having read posts" by means of google books iframes - these posts load rather slowly and, by the way, they are not that much IndieWeb like.

 

Köpfchen muss man haben

Klamotten für den Urlaub müssen her. Und wenn wir dann da sind, kaufen wir dort noch welche.