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Mein Roman - Lebensglück im Unrechtsstaat?

In letzter Zeit ist gelegentlich diskutiert worden, ob man in der DDR glücklich leben konnte. Natürlich hat jeder Mensch, unter welchen Umständen auch immer, die Möglichkeit, sein kleines persönliches Glück in der Familie, auf dem Gartengrundstück oder beim Briefmarkensammeln zu suchen und zu finden. Das ist so richtig wie banal. Doch darum geht es nicht allein. Die Frage lautet: Gab es ein wirkliches Lebensglück im Unrechtsstaat?

Die Antwort muss wohl lauten: Ja, dieses Glück gab es. Ein "Gespräch über Bäume" schloß eben nicht, wie Brecht meinte, das "Schweigen über so viele andere Untaten" ein. Fröhlichkeit und Lebenslust, Spaß und Ironie waren die wichtigsten Waffen im Kampf gegen die diktatorische Anmaßung, das Leben des Einzelnen bestimmen zu wollen.

Ein wenig später als Abschluß des Prologs:

Die alltägliche Diktatur und der diktatorische Alltag sind nicht voneinander zu trennen. Geborgenheit und Unfreiheit gehörten zusammen. Die Wärme der Gemeinschaft und die kollektivistische Totalkontrolle bildeten eine untrennbare Einheit.

Aus: Die heile Welt der Diktatur: Alltag und Herrschaft in der DDR 1971-1989, Stefan Wolle, Berlin 2013, S. 18

 

Exclusiv im Ersten: Keine Luft zum Atmen | Reportage & Dokumentation Video | ARD Mediathek

Menschen, die täglich mit Atemwegserkrankungen kämpfen, Autokonzerne, die mit zu hohen Schadstoffwerten tricksen, eine Politik, die jahrelang gezielt wegschaut. Wer ist verantwortlich für die schlechte Luft in Deutschlands Städten?

Jürgen Trittin als ehemaliger Bundesumweltminister lehnt ein Interview ab? Dann muss es wohl schlimm stehen?!

 

Istanbul: Zehntausende feiern Protestmarsch von Kilicdaroglu - SPIEGEL ONLINE

Heute gibt es keine Gerechtigkeit mehr in der Türkei. Unsere Schriftsteller sind im Gefängnis, unsere Professoren sind im Gefängnis, unsere Intellektuellen, unsere Studenten", sagte die Demonstrantin Aynur auf der Abschlusskundgebung. "Es gibt keine Armee mehr, keine Bildung mehr, und wir werden von ungebildeten Leuten regiert. Deshalb fordern wir Gerechtigkeit.

Ganz schön mutig. Das hätte ich mich in der DDR nie getraut. Hut ab.

 

Operieren und kassieren - Reportage & Dokumentation - ARD | Das Erste

In Deutschland entscheidet häufig allein der Wohnort darüber, ob ein Patient operiert wird oder nicht. Das ist das Ergebnis einer aufwendigen Recherche im Auftrag des WDR. Ein Journalistenteam hat gemeinsam mit dem Heidelberger Institut für Theoretische Studien (HITS) erstmalig ein Computerprogramm entwickelt und damit die Daten des Statistischen Bundesamtes zu rund 130 Millionen Krankenhausaufenthalten analysiert. Die Auswertung zeigt, wie sehr die ärztliche Behandlung davon abhängt, wo ein Patient lebt und wie profitorientiert ein Krankenhaus ist.

 

Ohne Kulturwandel kein digitales Unternehmen – warum Digitalisierung unsere Welt so drastisch verändert - Think DACH Blog

Die Antwort auf Komplexität ist vernetztes Arbeiten. Kollaboration muss eine Kernkompetenz werden.

Ein schönes Beispiel dafür ist der Pflegedienst „Burtzoorg“. Nicht nur in der Automobilbranche, sondern auch im Gesundheitswesen werden die Anforderungen immer komplexer durch die Zunahme von chronisch Kranken, die einen stark erhöhten Bedarf an Servicediensten haben. Dies in Prozessen – detaillierte Routen- und Servicepläne für die Pflegekräfte – abzubilden, ist sehr teuer und zudem auch ineffektiv. Denn die Pfleger werden mit Reporting belastet und ihre Arbeitszeit kommt nicht den Patienten zugute.

Der Gründer Jos de Blok hat schon 2006 – ehe Software für Social Collaboration überhaupt auf dem Markt war – ein eigenes Social Intranet als Basis zur Kommunikation seiner Pflegekräfte aufgebaut. Er hat sämtliche Prozesse gestrichen und hat die Teams aus jeweils vier Pflegekräften autonom arbeiten lassen. Sie sollten lediglich bei neuen Themen Feedback von Kollegen einholen und ihre Erfahrungen teilen. Der Erfolg gibt Jos de Blok recht: Das Unternehmen bietet den besten Service bei gleichzeitig 30 Prozent weniger Zeitaufwand und 40 Prozent weniger Kosten als der Wettbewerb.

Autonomes Arbeiten über Abteilungssilos hinweg passiert nicht auf Knopfdruck, sondern es erfordert ein Umdenken bei Führungskräften und Personalabteilungen: Führungskräfte müssen weniger Fokus auf Kontrolle denn auf Motivation legen. Durch die hohe Geschwindigkeit von der Idee bis zum Prototyp und zur echten Umsetzung steigt die Fehlerquote. Fehler müssen als Teil der Arbeit akzeptiert werden. Wichtig dabei ist, dass offen kommuniziert wird, was man aus dem Fehler gelernt hat, damit andere diesen nicht wiederholen. Auch hier sind Personalabteilung und Führungskräfte gefragt, diese offene Kommunikationskultur zu etablieren und zu leben.

 

 

PINs - The Future of Private Link Building

Glen Allsop über Google im Zusammenhang mit Linkaufbau und Sichtbarkeit eines Blogs:

But as I said earlier, it’s far easier for them to get us to police ourselves than it is for them to police us.

Kommt mir noch bekannt vor: die Zensurschere im Kopf eines jeden DDR-Bürgers. Das Prinzip funktioniert augenscheinlich immer.

 

The rise and fall (OK — mostly fall) of Yahoo — Free Code Camp

Yahoo confused being in the right place — at the right time — with being smart.

 

How Technology Hijacks People’s Minds — Social Media als Einarmiger Bandit

Mit rafinierten Methoden versuchen Seiten wie Facebook und Co uns so lange wie möglich auf Ihren Seiten zu halten. Diese Prinzipen zählt Tristan Harris auf. Neu für mich war das Prinzip des Einarmigen Banditen - des Automatenspiels:

Hijack #2: Put a Slot Machine In a Billion Pockets

If you’re an app, how do you keep people hooked? Turn yourself into a slot machine.

The average person checks their phone 150 times a day. Why do we do this? Are we making 150 conscious choices?

If you want to maximize addictiveness, all tech designers need to do is link a user’s action (like pulling a lever) with a variable reward. You pull a lever and immediately receive either an enticing reward (a match, a prize!) or nothing. Addictiveness is maximized when the rate of reward is most variable.

 

 

Why Facebook's new Open Graph makes us all part of the web underclass | Technology | The Guardian

When you own a domain you're a first class citizen of the web. A householder and landowner. What you can do on your own website is only very broadly constrained by law and convention. You can post the content you like. You can run the software you want, including software you've written or customised yourself. And you can design it to look the way you want.

If you use a paid-for web service at someone else's domain you're a tenant. A second class citizen. You don't have much control.

When you use a free web service you're the underclass. At best you're a guest. At worst you're a beggar, couchsurfing the web and scavenging for crumbs. It's a cliché but worth repeating: if you're not paying for it, you're aren't the customer, you're the product.

via @rikmende

 

Why you need to read, and how to do it efficiently — The Startup — Medium

“The quality of a workflow’s outputs is fundamentally limited by the quality of its inputs.” Read great stuff, and you’ll output far better ideas.