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Own the Demand – Florent Crivello

Ben Thompson’s famous Aggregation Theory: modern marketplaces get their power from aggregating the demand side. And that’s a much better position than the old way of trying to own the supply side.

There’s this famous comment that “Uber owns no cars; Airbnb no real estate; Facebook no content; and Ebay or Alibaba no inventory.” If you can get away with being 1% as capital-intensive as your competitors while extracting greater profits, why wouldn’t you do it?

 

Farbe bekennen

Und da hat man schon einen Teil der Erklärung dafür, dass es der extremen Rechten immer öfter gelingt, das Hambacher Fest, das Deutschlandlied oder die schwarz-rot-goldene Fahne für sich zu reklamieren: All das ist einem Teil der Linken fremd, zuwider oder bestenfalls gleichgültig. "Deutsch mich nicht an!" ist eine Parole, die man öfter auf Anti-AfD-Demonstrationen sieht. Man hat es mit einem verzweifelten politischen Tango zu tun: Gerade weil die AfD danach greift, weicht der Rest zurück. Linke haben die Fahne wie kontaminiert rechts liegen gelassen – und da ist die AfD gekommen und hat sie aufgehoben.

Miriam Lau: Zeit Online vom 17.10.2018

 

There is no WHY in TEAM. | Mike Veerman

A team should have a mission. Do they own a product? Can you describe in one sentence what this team does?
Too many people are stuck in Scope Farms. Their purpose is to build whatever is asked from them. No questions asked. It’s unproductive and a horrible waste of talent.
Every team has a purpose. This can be a project goal or the ownership of a product. It can be a small subset of a larger whole, but within those borders, they set the direction.

Without a mission, there is no team.

 

"Respekt, Vertrauen, Mitgefühl - darum macht Arbeit die Skandinavier glücklich"

Klingt ja alles sehr schön und gut, aber ist denn in Skandinavien wirklich alles Gold, was glänzt?

Maike van den Boom: Es ist schon alles ziemlich goldig hier (lacht). Natürlich gibt es hier auch Ausnahmen und Schwarze Schafe, Alphatierchen – aber die überleben hier meistens nicht sehr lange. Weil ein Skandinavier keinen Finger rührt, wenn ihm kein Sinn geboten wird und der Respekt nicht da ist. Denn man hat nur ein Leben, und das will man sich ja für acht Stunden am Tag nicht versauen lassen. Egal von wem.

 
 

Gebt uns den Rechtsstaat zurück! - Kolumne - SPIEGEL ONLINE

Morgens aufwachen, sich am Bauch kratzen und politische Entscheidungen treffen, wie es einem beliebt - so sah jahrhundertelang der Alltag der deutschen Fürsten aus. Doch irgendwann reichte es den Untertanen mit der politischen Willkür. Sie forderten Mitsprache, eine Verfassung und vor 100 Jahren sah auch der letzte deutsche Monarch ein, dass seine Zeit vorbei ist und dankte ab.

Inzwischen könnte man meinen, die Fürsten kommen zurück. Immer wieder erlebt man dieser Tage selbsternannte Herrscher von Gottes Gnaden - niemandem verpflichtet, außer sich selbst und den Umfragewerten.

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Dass sich manch ein Politiker überm Gesetz wähnt, hört man mitunter in den Nebensätzen. Wie zum Beispiel, als Bundesinnenminister Horst Seehofer - gerührt über die 69 Abschiebungen zu seinem 69. Geburtstag - sagte, "das war von mir so nicht bestellt". Ich wusste nicht, dass bei uns Minister Abschiebungen bestellen können.

Vielleicht müssen wir es machen, wie die Untertanen damals: 1832 zogen Menschenmassen zum Hambacher Schloss und demonstrierten für Demokratie und Pressefreiheit, gegen Fürstenwillkür und die Zersplitterung der europäischen Staaten. Das klingt so aktuell, könnte letzte Woche gewesen sein. Höchste Zeit, dass auch wir unseren Rechtsstaat zurückfordern.

Ferda Ataman auf SPIEGEL ONLINE - 25.08.2018

 

Unsere Vorruheständler aus dem Voralpenland

Die Frage nach Grenzkontrollen und Identitätsprüfungen für Flüchtlinge ist eine derartige Lappalie – man kann es nicht fassen, dass es seit gefühlt drei Jahren Tag und Nacht um nichts anderes geht.

Ist das nicht alles sagenhaft lächerlich? Man möchte den Verantwortlichen in der Politik zurufen: "Wenn ihr nervlich so schwach seid, dann geht doch endlich in Rente!" In allen anderen Berufen werden die Berufstätigen, wenn sie 28 Stunden am Tag die Krise herbeibeschwören und jammern und Drohkulissen aufbauen, ohne Wenn und Aber in den Vorruhestand geschickt. Wer es mental nicht packt, seine Aufgaben in seinem Jobprofil zu lösen, hat in einer sozialversicherungspflichtigen Anstellung eigentlich nichts mehr verloren. Der Steuerzahler alimentiert seine Mandatsträger doch nicht für dieses armselige Schauspiel. Politik ist dafür da, zu gestalten, Gesetzesentwürfe einzureichen, Vorschläge und Ideen zu liefern. Nicht an den Grenzen, sondern im Land.

Mely Kiyak auf Zeit Online vom 27. Juni 2018, 13:06 Uhr

 

Kommentar nach G7-Eklat: "Trump zerstört den alten Westen" - ZDFmediathek

Im Gegensatz zur ARD in ZDF heute ein selbstkritischer Kommentar:

Wir sind erpressbar geworden, weil wir zu viele Jahre zu wenig für unsere eigene Sicherheit getan haben. Sich unterm amerikanischen Raketenschirm zu verstecken, die Friedensdividende einzustreichen, gleichzeitig für die schwarze Null zu sparen und als Exportweltmeister glänzen - das Geschäftsmodell Deutschlands, das Politikmodell Merkel wird radikal in Frage gestellt. Trump lässt uns brutal auflaufen.

 

Seth's Blog: The difference between time and money

You can't save up time. You can't refuse to spend it. You can't set it aside.

Either you're spending your time.

Or your time is spending you.

 

I’m done with syndication. Let’s help people be themselves on the web.

Ben hat Recht. Zu Facebook habe ich schon lange nicht mehr synchronisiert. Und ob 280 Zeichen es wert sind, nach Jahren noch gelesen zu werden, bezweifliche ich jetzt auch.

POSSE requires participation from the networks. I think it might be more effective to move all the value away: publish on your own site, and use independent readers like Woodwind or Newsblur to consume content. Forget using social networks as the conduit. Let’s go full indie.