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Operieren und kassieren - Reportage & Dokumentation - ARD | Das Erste

In Deutschland entscheidet häufig allein der Wohnort darüber, ob ein Patient operiert wird oder nicht. Das ist das Ergebnis einer aufwendigen Recherche im Auftrag des WDR. Ein Journalistenteam hat gemeinsam mit dem Heidelberger Institut für Theoretische Studien (HITS) erstmalig ein Computerprogramm entwickelt und damit die Daten des Statistischen Bundesamtes zu rund 130 Millionen Krankenhausaufenthalten analysiert. Die Auswertung zeigt, wie sehr die ärztliche Behandlung davon abhängt, wo ein Patient lebt und wie profitorientiert ein Krankenhaus ist.

 

Ohne Kulturwandel kein digitales Unternehmen – warum Digitalisierung unsere Welt so drastisch verändert - Think DACH Blog

Die Antwort auf Komplexität ist vernetztes Arbeiten. Kollaboration muss eine Kernkompetenz werden.

Ein schönes Beispiel dafür ist der Pflegedienst „Burtzoorg“. Nicht nur in der Automobilbranche, sondern auch im Gesundheitswesen werden die Anforderungen immer komplexer durch die Zunahme von chronisch Kranken, die einen stark erhöhten Bedarf an Servicediensten haben. Dies in Prozessen – detaillierte Routen- und Servicepläne für die Pflegekräfte – abzubilden, ist sehr teuer und zudem auch ineffektiv. Denn die Pfleger werden mit Reporting belastet und ihre Arbeitszeit kommt nicht den Patienten zugute.

Der Gründer Jos de Blok hat schon 2006 – ehe Software für Social Collaboration überhaupt auf dem Markt war – ein eigenes Social Intranet als Basis zur Kommunikation seiner Pflegekräfte aufgebaut. Er hat sämtliche Prozesse gestrichen und hat die Teams aus jeweils vier Pflegekräften autonom arbeiten lassen. Sie sollten lediglich bei neuen Themen Feedback von Kollegen einholen und ihre Erfahrungen teilen. Der Erfolg gibt Jos de Blok recht: Das Unternehmen bietet den besten Service bei gleichzeitig 30 Prozent weniger Zeitaufwand und 40 Prozent weniger Kosten als der Wettbewerb.

Autonomes Arbeiten über Abteilungssilos hinweg passiert nicht auf Knopfdruck, sondern es erfordert ein Umdenken bei Führungskräften und Personalabteilungen: Führungskräfte müssen weniger Fokus auf Kontrolle denn auf Motivation legen. Durch die hohe Geschwindigkeit von der Idee bis zum Prototyp und zur echten Umsetzung steigt die Fehlerquote. Fehler müssen als Teil der Arbeit akzeptiert werden. Wichtig dabei ist, dass offen kommuniziert wird, was man aus dem Fehler gelernt hat, damit andere diesen nicht wiederholen. Auch hier sind Personalabteilung und Führungskräfte gefragt, diese offene Kommunikationskultur zu etablieren und zu leben.

 

 

PINs - The Future of Private Link Building

Glen Allsop über Google im Zusammenhang mit Linkaufbau und Sichtbarkeit eines Blogs:

But as I said earlier, it’s far easier for them to get us to police ourselves than it is for them to police us.

Kommt mir noch bekannt vor: die Zensurschere im Kopf eines jeden DDR-Bürgers. Das Prinzip funktioniert augenscheinlich immer.

 

The rise and fall (OK — mostly fall) of Yahoo — Free Code Camp

Yahoo confused being in the right place — at the right time — with being smart.

 

How Technology Hijacks People’s Minds — Social Media als Einarmiger Bandit

Mit rafinierten Methoden versuchen Seiten wie Facebook und Co uns so lange wie möglich auf Ihren Seiten zu halten. Diese Prinzipen zählt Tristan Harris auf. Neu für mich war das Prinzip des Einarmigen Banditen - des Automatenspiels:

Hijack #2: Put a Slot Machine In a Billion Pockets

If you’re an app, how do you keep people hooked? Turn yourself into a slot machine.

The average person checks their phone 150 times a day. Why do we do this? Are we making 150 conscious choices?

If you want to maximize addictiveness, all tech designers need to do is link a user’s action (like pulling a lever) with a variable reward. You pull a lever and immediately receive either an enticing reward (a match, a prize!) or nothing. Addictiveness is maximized when the rate of reward is most variable.

 

 

Why Facebook's new Open Graph makes us all part of the web underclass | Technology | The Guardian

When you own a domain you're a first class citizen of the web. A householder and landowner. What you can do on your own website is only very broadly constrained by law and convention. You can post the content you like. You can run the software you want, including software you've written or customised yourself. And you can design it to look the way you want.

If you use a paid-for web service at someone else's domain you're a tenant. A second class citizen. You don't have much control.

When you use a free web service you're the underclass. At best you're a guest. At worst you're a beggar, couchsurfing the web and scavenging for crumbs. It's a cliché but worth repeating: if you're not paying for it, you're aren't the customer, you're the product.

via @rikmende

 

Why you need to read, and how to do it efficiently — The Startup — Medium

“The quality of a workflow’s outputs is fundamentally limited by the quality of its inputs.” Read great stuff, and you’ll output far better ideas.

 

Sinnloses Leben hoch bezahlt

Der Anthropologe David Graeber vertritt die These, dass eine Arbeit desto besser bezahlt wird, je überflüssiger sie ist. Daher verdient ein Talkshow-Moderator, ein Immobilienspekulant, ein Crack-Dealer, ein Waffenhändler oder ein Investmentbanker mehr als ein Pfleger im Altersheim. Das hohe Einkommen ist die Entschädigung für ein sinnloses Leben.

 

Bookmark - Finanzwesir | Ein Haus oder kein Haus

So geht das im Leben immer weiter. Jede Entscheidung, die man fällt, verringert die Optionen.

- feste Beziehung => Schluss damit, noch andere Vertreter des anderen Geschlechts zu bezaubern.
- Wahl des Arbeitgebers: Wer nicht bei einem Konzern anfängt, wird nie bei einem Konzern arbeiten. Man geht vom Konzern in den Mittelstand, nie umgekehrt.

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Bookmark: Warum wir keine Führungskräfteentwicklung brauchen

Führungskräfteentwicklung ist also deshalb so sinnlos, weil man versucht, dem Vogel unter Wasser das Schwimmen beizubringen. Ein Vorgesetzter kann kein Coach sein. Und er kann auch nicht dienen. Das ist eine romantische Überladung der Rolle eines Vorgesetzten. Es ist der Versuch, die eierlegende Wollmilchsau zu entwickeln.

Wir brauchen keine Führungskräfteentwicklung, sondern wir müssen formale Hierarchie auf den Teil der Arbeit beschränken, wo sie uns hilft und überall dort, wo sie stört, der informellen Hierarchie ihren Entfaltungsraum lassen.

Der einzig sinnvolle Inhalt einer Führungskräfteentwicklung wäre der, den Führungskräften beizubringen, wie man die Struktur eines Unternehmens so gestaltet, dass die informelle Hierarchie und formale Hierarchie auf eine konstruktive Weise koexistieren können.