Skip to main content
 

Kapitel 22 und 23 meines Romans "Diagonale" auf https://www.publication.work hinzugefügt. Burkhardt ist von seiner Sache überzeugt: Schöneweide muss als Neubauviertel neu entstehen.

 

Kapitel 19 und 20 meines Romans "Diagonale" auf https://www.publication.work hinzugefügt. Volker verlässt Gabriele und geht in den Klamotten seines Bruders zur Grenzübergangsstelle.

 

Kapitel 17 und 18 meines Romans "Diagonale" auf https://www.publication.work hinzugefügt. Burkhardt verlangt von Volker, dass er auf der Verkaufsverhandlung mit den West-Immobilienbesitzern erzählt, dass die Grundstücke in Schöneweide auf morastigen Boden stehen und deshalb die Häuser schon Risse zeigen.

 

Kapitel 15 und 16 meines Romans "Diagonale" auf https://www.publication.work hinzugefügt. Burkhardt wird als Offizier im besonderen Einsatz im Magistrat eingeführt.

 

Zum ersten Mal musste ich bei meinem Roman "Diagonale" (eigentlich "In der Mitte der Diagonalen") ein Kapitel einschieben. Kapitel 8 lässt den Helden mit der Kamera durch Oberschöneweide spazieren. Dabei lernt er zwei Quasi-Penner kennen. Später wird der Held bei ihnen im Haus einziehen.

 

Kapitel 13 und 14 meines Romans "Diagonale" auf https://www.publication.work hinzugefügt. Thomas besucht nach 7 Jahren seinen Bruder Volker in Ost-Berlin, um sich auf die Spur eines Juwelenschatzes zu begeben.

 

Kapitel 11 und 12 meines Romans "Diagonale" auf https://www.publication.work hinzugefügt. Burkhardt, der Stasi-Offizier im besonderen Einsatz betritt zum ersten Mal die Bühne.

 

Die ersten zehn Entwurfskapitel meines Romans "Diagonale" auf www.publication.work sind veröffentlicht. Ein 19jähriger kämpft im Ost-Berlin der 80er Jahre um das öffentliche Liebesbekenntnis seiner 10 Jahre älteren Geliebten und gewinnt einen ganzen Stadtteil: Schöneweide.

 

Manuskripteinsendungen – warum denn nicht? – CulturBooks

Jetzt habe ich es auch verstanden.

Es stimmt, dass in vielen Verlagen die unverlangt eingesandten Manuskripte meist gar nicht gelesen werden. Manchmal vielleicht vom Praktikanten oder der Praktikantin. Wobei ich es meinen Praktikantinnen nicht zumuten wollte, sich damit eingehend zu befassen. Warum nicht? Weil die Erfahrung gezeigt hat, dass die allermeisten Einsendungen sich nicht lohnen. Qualitativ, inhaltlich, formal, da kann es viele sehr unterschiedliche Gründe geben. Ich werde immer gefragt: War denn wirklich noch nie etwas dabei, das sich gelohnt hätte? Tatsächlich werfen wir zumindest einen kurzen Blick auf alles, was man uns schickt (meist reicht ein kurzer Blick, um zu wissen, ob sich das Weiterlesen lohnt), und ich habe mir nun die Mühe gemacht, den Prozentsatz der Texte auszurechnen, die unter den unverlangten Einsendungen tatsächlich von uns verlegt wurden: 0,2%.

 

Der Roman als großes Werk

2 min read

Milan Kundera setzt in seinem Essay-Band Verratene Vermächtnisse die Latte sehr hoch, oder er teilt die Romane nur anders ein?

... der größte Teil der heutigen Romanproduktion besteht aus Romanen, die außerhalb der Geschichte des Romans stehen: Beichten in Romanform, Reportagen in Romanform, Abrechnungen in Romanform, Autobiographien in Romanform, Indiskretionen in Romanform, Denunziationen in Romanform, politische Lektionen in Romanform, Todeskämpfe des Vaters in Romanform, Todeskämpfe der Mutter in Romanform, Entjungferungen in Romanform, Entbindungen in Romanform, Romane ad infinitum, Romane, die nichts Neues sagen, keine ästhetischen Ansprüche haben, keine Veränderungen bringen, weder für unser Verständis für Menschen, noch für die Form des Romans; sie gleichen einander und sind morgens perfekt konsumierbar; abends perfekt wegwerfbar.

Meiner Meinung nach können große Werke nur innerhalb der Geschichte ihrer Kunst entstehen und indem sie an ihr teilhaben. Einzig innerhalb der Geschichte kann man erfassen, was neu und was nachgesagt, was Entdeckung und was Nachahmung ist, mit anderen Worten, nur innerhalb der Geschichte kann ein Werk als Wert existieren, den man erkennen und schätzen.

Aus: Milan Kundera, Verratene Vermächtnisse, Frankfurt a. M. 1996, S. 22.

Als Autor lauern überall Gefahren. Ich dachte, eine Leserschaft finden und ein wenig kommerziellen Erfolg haben, ist erstrebenswert. Das Überleben als Werk ist eine andere Liga.